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Feuer-Zeremonie + Stefan Mandel
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Wirklich spannend: das Thema Geld in der Spiritualität, in der Therapie und im persönlichen Wachstum



Hallo Ihr Lieben,

Nach einem Schatten-Intensiv-Seminar 2020, indem das Thema Geld auftauchte, habe ich folgenden Artikel über das große Thema GELD begonnen und die Tage fertig geschrieben. Er ist etwas länger und gleichzeitig kurz, denn ich hätte noch viel mehr schreiben können.

Das Thema Geld hat sich bei uns in den letzten 21 Jahren, seit dem Bestehen des Light on Earth Instituts, stark gewandelt und vieles was früher Thema war ist heute keines mehr.

Ja, ich hatte hier ein ganz großes Thema. Ich kenne Zeiten, in denen ich das Geld für ein Kilo Bananen, in der ganzen Wohnung zusammen gesucht habe. Ich hatte sämtliche Taschen, Schubladen, Gläser und andere Ecken und Winkel durchsucht, um das nötige Kleingeld zu sammeln, um für meinen ältesten Sohn, für meine Frau Julia und mich, unseren geliebten Spirulina–Bananenbrei machen zu können. Ich könnte hier noch eine ganze Reihe weiterer Beispiele anführen. Ich hatte weder reiche Eltern, noch gigantische Beziehungen oder irgendeinen Gönner. Stattdessen kenne ich viele Monate in meinem Leben, in denen ich zur Monatsmitte noch nicht wusste, wie ich die Miete am Ende des Monats bezahlen kann. Das war phasenweise eine sehr stressige Zeit, die ihre Spuren hinterlassen hat.

Die fortschreitende Heilung des Geld–Themas hat bei mir damit angefangen meinen Wert zu finden und zu diesem Wert zu stehen. Mich auf der Ebene der Energie zu finden und dafür einen Gegenwert empfangen zu DÜRFEN, brachte eine alte Schuld–Thematik ans Licht, die ich über viele Jahre wandeln und heilen durfte. Zudem war es ein großes Learning, den Schwingungszustand des Mangels in einen Schwingungszustand der Fülle zu verwandeln.

Doch es gab auch noch ein anderes Hindernis. Ein spezieller Geschmack, dass der Energieaustausch in dem Feld, in dem ich arbeite, eigentlich anders sein dürfte, anders sein müsste.

Das erlebte ich insbesondere in unseren Silvester-Celebrations und in der Organisation für Manitonquat und Ellika über 11 Jahre immer wieder, nicht unbedingt auf den Pacha Mama Camps, die waren dafür zu groß. Auf diesen familiären Veranstaltungen sind wir auf einer so tiefen Ebene zusammengewachsen, wir haben echte Gemeinschaft und Freundschaft erlebt und wenn es dann zur Kasse ging, hatte ich vornehmlich am Anfang unserer Tätigkeit ein ungutes Gefühl. Oft fühlte ich mich unwohl und beklemmt, wenn ich dann irgendwann das Geld einsammelte.

Etwas in mir hatte das Gefühl, dass beim Weg-des-Kreises und im liebevollen bezogen Sein auf andere (Heilung, Therapie etc.) GELD KEINE ROLLE SPIELEN DÜRFTE. Doch das tat es.

Nun haben wir im Laufe der Jahre mit allen möglichen Modellen gespielt. Wir haben uns oft gefragt wie es anders gehen könnte.

So haben wir das ganzen Spektrum durch, von fixen Beträgen verlangen, von arbeiten rein auf Spendenbasis und von Mischformen zwischen den beiden.

Meine Güte, was haben wir hier alles erlebt.

Hier gibt es unzählige Geschichten. Auf Spendenbasis: Für Schwitzhütten kam oftmals gerade mal das Feuerholz zusammen oder auf unserer dritten Silvester-Celebration richteten wir, erschöpft nach dem langen Weihnachtsmarkt, die Veranstaltung aus, legten all unser Herzblut hinein und am Ende blieben, bei einem bis auf den letzten Platz belegtem Haus, 130,- € für 6 Tage Camp übrig. Das war hinten und vorne nicht stimmig.

Wir haben erlebt, wie bei einer unserer Veranstaltungen eine Frau jammernd einen Sonderpreis wollte. Sie ist alleinerziehend und eigentlich kein Geld und und und. Dann bekomme ich erzählt, wie diese Frau etwas später in ihren Ferien nach Korfu zu einem hochwertigem Yoga-Retreat gefahren ist. Nein, stimmig ist das nicht…

Ich habe erlebt, wie Menschen die Realität verzerren bis hin zu offensichtlich lügen, um sich aus Verträgen zu stehlen, sobald es um die Bezahlung von Rechnungen geht. Solche Erlebnisse haben wir immer wieder.
Ich habendes öfteren erlebt, dass Menschen einfach nicht zu ihren Heilung-Sitzungen erscheinen, in der Zeit, als ich Exorzismus und Heilungsarbeit auf Spendenbasis angeboten habe. Doch wir haben vorher den Raum bereitet und die Zeit frei gehalten und das hat Energie gekostet.
So war es für mich ein langer Weg, hier in meiner Arbeit und mit dem Thema Geld meinen guten Stand zu bekommen.
Was mir sehr geholfen hat, war, die ganze Situation zu verstehen.

Das, was uns zu diesem kranken Umgang mit Geld treibt, ist der Ausdruck einer kranken Gesellschaft.
Eine andere Umgehensweise mit dem Thema Geld in dieser Art der Arbeit damit bräuchte eine komplett andere Gesellschafts-Struktur.

Natürlich gibt es Menschen, die dringend Hilfe brauchen und die es sich in diesem Moment nicht leisten können. Solche Menschen würden in einem ALTEN HEILSAMEN oder NEUEN HEILSAMEN SYSTEM von der Gemeinschaft getragen werden. Das bedeutet, die Gaben derer, die es können, tragen die mit, die es nicht können.

Ich habe solche Gesellschafts-Strukturen erlebt.

Bei der nepalesischen Schamanin Aama Bomo beispielsweise, können Menschen, die so gut wie nichts haben, Behandlungen quasi umsonst bekommen. Doch gleichzeitig ist Amma Bombo verhältnismäßig reich. Und alles, was sie an Reichtum besitzt, wurde ihn ihr von reichen Patienten und Klienten gespendet. Diese reichen Patienten haben ihr ein Haus gebaut, haben dieses Haus komplett eingerichtet, haben den kompletten Tempel und die Praxis ausgestattet, kommen für ihr gesamtes Leben auf, vom Fernseher bis zu den Lebensmitteln. Diese reichen Klienten sponserten ihrer Enkelin mal schnell einen Motorroller und das in einer Kultur in dem ein Euro so viel wert ist wie 10 - 20 Euro bei uns.

In einem Ashram in Indien habe ich erlebt, wie ein hingebungsvoller Schüler mit seiner Frau seinem (echten) Guru KILOWEISE echtes Gold zeremoniell übergeben hat. Da war so eine Freude im Geben dieser, in meinen Augen, großen Gabe. Wow, das wirkt bis heute in mir nach. Das war alleine im Goldwert eine Millionengabe. Auch in Indien ist ein Euro so viel wert ist wie 10 - 20 Euro bei uns.

Bei uns habe ich stattdessen mehrfach erlebt, wie wohlhabende Unternehmer sich rechtfertigten, warum sie den niedrigsten Preis bei der Silvester-Celebration bezahlen.
Natürlich gab es auch überaus großzügige Teilnehmer. Doch diese sind so in der Minderheit, dass das asiatische Model nicht tragfähig ist (zumindest nicht bei mir war).

Wobei wir wieder bei dem gesellschaftlichen Thema wären: Eine andere Umgehensweise mit dem Thema Geld in dieser Art der Arbeit damit bräuchte eine komplett andere Gesellschafts-Struktur.


Diese andere Gesellschafts-Struktur müsste damit anfangen, ihre Ältesten in das Zentrum der Gesellschaft zu rücken statt an den äußersten Rand.

Was hat das mit Geld zu tun?

Sehr viel in dieser potenziellen neuen Gesellschaftsform.

Es ist die Wertschätzung, die bei der Gabe des Lebens anfängt und weiter geht, hin zu denen, die vor uns waren.

Es ist die Wertschätzung für die, die für uns den Weg auf allen Ebenen bereitet haben.

Diese Ältesten (und die Kinder) sind in einer gesunden indigenen Kultur der Mittelpunkt der Gesellschaft.

In einer gesunden indigenen Kultur bekommen die Ältesten, je nach Stand und Ansehen, die besten Plätze und das beste Essen.

Es ist diese Art der Wertschätzung, die jetzt eigentlich freiwillig sein könnte, denn wir sind ja scheinbar erwachsen geworden.

Den alles hängt zusammen und nichts kann hier ausgeklammert werden.

Deswegen ist es wichtig.

Auch so manche unserer Lehrer, von denen wir wertvolle Dinge lernten, kann man als unsere Ältesten bezeichnen, egal wie alt diese sind.


Diese neue Gesellschaft würde ebenso Ordnung auf anderen Ebenen erzeugen.


Diese neue Gesellschafts-Struktur müsste ihre Gier auf allen Ebenen überwinden, diese Gier nicht mehr nach außen projizieren (z. B. Wirtschaftsbosse, Politiker und Co.) und dann das Wichtigste an die erste Stelle stellen:

1. Leben nach den ursprünglichen Weisungen und dem göttlichen Dharma, welches uns in Einklang mit der Schöpfung bringt.

2. Auf dieser Basis würde sich eine natürliche Spiritualität entwickelt, die wirklich bis in das alltägliche Leben greift, also nicht an der Yogamatte oder der Tür des Seminarraums endet.

3. Ein echtes gesundes Gefüge der Familie und später des Kreises aus wahren Herzensfreunden würde absolute Priorität haben.

4. Es würde sich eine innere Haltung entwickeln, wo wir mehr geben wollen, als wir erhalten, statt mehr zu nehmen, wie wir geben.

5. Die Diener und Erhalter dieses NEUEN UND HEILSAMEN SYSTEMS müssten von der Gemeinschaft FREIWILLIG großzügig erhalten werden, also nicht mit Almosen abgespeist werden (hier gehören hier auch Pflegekräfte, Erzieher, Schullehrer etc. hinzu).


Diese neue Gesellschafts-Struktur müsste eine Ebene erreichen, wo sich niemand mehr prostituieren müsste (oder nur wenn er/sie wirklich will).


Wie alle unschwer erkennen können, sind wir von dieser NEUEN Gesellschafts-Struktur meilenweit entfernt.


Ich weiß, unsere kranke Gesellschaft möchte gerade diese kranke Struktur aufrechterhalten.


Warum? Das ist eine spannende Frage.


Diese Kultur haben wir nicht, weil das „alte System“ in uns ist.

Zu viele profitieren davon, dass alles so bleibt wie es ist. Das hat mit Ausbeutung und Prostitution zu tun. Das hat mit ich gewinne, Du verlierst zu tun.

Diese neue Kultur des Gebens haben wir nicht, weil das „alte kranke System“ in uns ist und wir es mit unseren Taten und der Energie, die von diesen Taten ausgeht, am Leben erhalten. Das ist wie im Film „The Matrix“. Solange wir durch unsere Schattenaktivitäten, durch all das, was dem göttlichen Dharma widerspricht, die Matrix am Leben erhalten, also mit Energie versorgen, sind wir ein Teil des Problems.


Ich habe im brasilianischen Regenwald in Zeremonien, mit der heiligen Medizin, diese Krankheit unserer Zivilisation in erdrückenden Visionen erleben müssen und erlebt, wie diese Krankheit unserer Zivilisation in mir ist und wie viel es kostet, diese zu überwinden.


Ich habe die Ursachen gesehen.


Wer diese Frage nach dem WARUM DES ALTEN SYSTEMS wirklich beantworten will, muss weit über die materielle Welt hinaus in das geistige Gefüge der 4. Dimension schauen und in einer schamanischen Erkenntnis, tief hinunter in den Kaninchenbau reisen. Schnallt Euch dabei an, es ist sehr heftig, was wir dort finden werden. Insbesondere, wenn wir erkennen, wie sehr wir ein Teil davon sind.


Im Endeffekt geht es darum, ob Du und ich ein Teil der destruktiven Matrix sind oder nicht. Im Endeffekt geht es darum, ob wir den Schatten durch unsere Taten dienen und mit Energie versorgen oder ob wir uns diesem destruktivem Energiespiel entziehen, JA EINEN ENTZUG MACHEN und wir uns damit aus der destruktiven Matrix entkoppeln.

Die meisten sind dafür einfach nicht bereit. Sie sind einfach zu süchtig, zu bequem und haben keine tragfähige Vision, was stattdessen sein könnte.

Damit dieser Wechsel in eine NEUE UND HEILSAME WELT möglich werden könnte, bräuchten wir eine echte spirituelle Kultur und eine Kultur des Gebens.


Was ist das Problem?